Die Union und Bundeskanzler Friedrich Merz gewinnen im neuen RTL/ntv-Trendbarometer leicht an Zustimmung. Die Veränderungen fallen jedoch gering aus und liegen sämtlich innerhalb der statistischen Fehlertoleranz.
Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU laut der Erhebung auf 21 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche und zwei Punkte mehr als vor zwei Wochen.
Auch das Vertrauen in die Union nimmt leicht zu. Zehn Prozent der Befragten halten CDU und CSU für am besten geeignet, die Probleme Deutschlands zu lösen. In der vergangenen Woche waren es neun Prozent.
Bei den persönlichen Werten von Friedrich Merz gibt es ebenfalls eine kleine Verbesserung. Zwölf Prozent äußerten sich zufrieden mit dem Bundeskanzler. Zuvor hatte dieser Wert mehrere Wochen lang bei elf Prozent gelegen.
Etwas positiver fallen auch die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung aus. 19 Prozent rechnen damit, dass sich die Verhältnisse in den kommenden Jahren verbessern. Das sind ebenfalls ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Im Juli hatten nur zwölf Prozent eine solche Erwartung geäußert.
Trotz des leichten Anstiegs bleiben die Werte der Union und von Merz sehr niedrig. Die im Trendbarometer gemessenen Veränderungen liegen bei einer statistischen Fehlertoleranz von plus oder minus 2,5 Prozentpunkten.
Die AfD bleibt mit 27 Prozent Zustimmung unverändert stärkste Kraft. 14 Prozent halten sie für am besten befähigt, die Probleme Deutschlands zu lösen. Zugleich sagen 57 Prozent, dass sie keiner Partei zutrauen, die Probleme des Landes zu bewältigen.
Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und kommen auf 16 Prozent. Für die SPD werden 13 Prozent ausgewiesen, die Linke erreicht elf Prozent. Die FDP liegt bei vier Prozent, auf die sonstigen Parteien entfallen acht Prozent.
Am stärksten beschäftigt die Wahlberechtigten derzeit der Zustand der Bundesregierung und der Koalition. 31 Prozent nannten dieses Thema im Themenradar. Dahinter folgen der Krieg in der Ukraine mit 24 Prozent und die allgemeine wirtschaftliche Lage mit 23 Prozent. Das Rentensystem wurde von neun Prozent genannt, Benzinpreise sowie Klima und Umwelt jeweils von sechs Prozent.
Das RTL/ntv-Trendbarometer wurde vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland erstellt. Befragt wurden 2501 Menschen zwischen dem 20. und 26. Oktober. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus oder minus 2,5 Prozentpunkte.

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