Zoll entdeckt knapp 57.000 Zigaretten im Gepäck einer Mutter und ihres Sohnes

Am Flughafen Köln/Bonn hat der Zoll bei einer 28-jährigen Reisenden und ihrem siebenjährigen Sohn knapp 57.000 unversteuerte Zigaretten entdeckt. Die beiden waren aus der Türkei zurückgekehrt und wollten den Flughafen über den grünen Ausgang verlassen.

Nach Angaben des Hauptzollamts Köln hatten die Frau und ihr Sohn insgesamt vier Koffer sowie acht weitere Gepäckstücke dabei. Diese waren fast ausschließlich mit Zigaretten verschiedener Marken gefüllt. Auch im Rucksack des Kindes fanden die Zollmitarbeiter Schmuggelware.

Die Menge stellt laut Zoll einen neuen Rekordwert dar. Bei der Einreise dürfen Reisende 200 Zigaretten zollfrei mitführen. Die Familie hatte diese Freimenge den Angaben zufolge um das 285-Fache überschritten.

Auf den Röntgenbildern war den Beamten aufgefallen, dass sich in den Gepäckstücken kaum Kleidung oder persönliche Gegenstände befanden. Daraufhin kontrollierten sie die Koffer und Rucksäcke genauer.

Die Zigaretten wurden sichergestellt. Gegen die 28-jährige Frau läuft ein Steuerstrafverfahren. Nach dessen Abschluss sollen die beschlagnahmten Zigaretten vernichtet werden.

Der Fall steht zudem im Zusammenhang mit einem früheren Schmuggelversuch aus der Familie. Ende August war die Mutter der 28-Jährigen am selben Flughafen kontrolliert worden. Sie hatte auf der Rückreise aus Istanbul 15.000 Zigaretten dabei. Auch diese Zigaretten wurden vom Zoll eingezogen.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert