Zugspitzen-Gletscher könnten schon bis 2035 verschwunden sein

Deutschlands letzter Gletscher auf der Zugspitze könnte zwischen 2030 und 2035 verschwinden. Zu dieser Prognose kommt ein Professor, der mit Drohnen dokumentiert, wie schnell sich die deutschen Gletscher zurückbilden.

Das schmelzende Eis legt zugleich Dinge frei, die jahrzehntelang verborgen waren. Am Watzmann sind Teile einer Junkers aufgetaucht, die dort 1940 abgestürzt war.

Nach den Angaben von BILD beschränkt sich die Entwicklung in den Alpen nicht auf den Rückgang der Gletscher. Auch der Permafrost taut auf. Dadurch verliert er seine Funktion als stabilisierende Klammer für das Gestein.

Das kann die Gefahr von Felsstürzen verändern. Der Wandel hat außerdem Auswirkungen auf Flüsse, Fische, Berghütten und den Tourismus.

Gemeinden in der Region bereiten sich bereits auf die Folgen vor. Dazu gehören mögliche teure Wasserleitungen und neue Angebote für den Tourismus.

Die Veränderungen werden als Folge des Klimawandels beschrieben. Die Entwicklung der Gletscher und des Permafrosts verändert damit nicht nur das Erscheinungsbild der Alpen, sondern stellt auch die betroffenen Gemeinden vor neue Herausforderungen.


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