Nach dem Fund von Leichenteilen im schweizerischen Kanton Aargau hat die Polizei einen 43-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann aus Bangladesch soll sich mit dem Opfer ein Zimmer in einer Asylunterkunft geteilt haben.
Die Leichenteile waren laut den Behörden am vergangenen Sonntag in Abfallsäcken in Stein am Rhein entdeckt worden. Die Gemeinde liegt nahe der deutschen Grenze.
Bei dem Toten handelt es sich den Angaben zufolge um einen 33-jährigen Mann aus Burundi. Er lebte in der Asylunterkunft und war zuvor als vermisst gemeldet worden.
Die Ermittler durchsuchten anschließend das Asylheim. Dabei seien Beweismittel sichergestellt worden, die den Tatverdacht gegen den Mitbewohner erhärtet hätten, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Der genaue Ablauf der Tat und die Hintergründe sind weiterhin unklar. Nach Angaben der Behörden gibt es derzeit keine Hinweise auf ein politisch oder religiös motiviertes Tötungsdelikt.
Im Verlauf der Ermittlungen zeigte der Tatverdächtige den Angaben zufolge psychische Auffälligkeiten. Ob diese im Zusammenhang mit der Tat eine Rolle spielten, soll noch geprüft werden.

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