Bugatti-Chef Mate Rimac verfolgt gestohlenen Chiron bis nach Österreich

Ein Bugatti Chiron ist vom Firmengelände in Zagreb gestohlen worden. Besitzer Mate Rimac, Chef der Marken Bugatti und Rimac, nahm nach eigenen Angaben selbst die Verfolgung auf und fuhr dem Luxusauto in einem Porsche 911 hinterher.

Der Chiron hat einen Wert von rund drei Millionen Euro und verfügt über 1500 PS. Rimac hatte die Schlüssel nach eigener Darstellung bislang regelmäßig im Fahrzeug liegen lassen. Mitarbeiter durften den Sportwagen fahren, außerdem musste er gelegentlich umgeparkt werden.

Der Diebstahl wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet. Rimac erfuhr etwa eine Stunde später von dem Vorfall und alarmierte die Polizei. Mithilfe der Ortungsdaten ließ sich feststellen, dass der Bugatti in Richtung Slowenien unterwegs war.

Rimac setzte sich daraufhin in seinen vollgetankten Porsche 911 und fuhr dem Chiron nach. Die Verfolgung führte über zwei Landesgrenzen bis nach Österreich. Dort konnte die Polizei den mutmaßlichen Dieb schließlich stellen.

Während der Flucht wurde der Frontflügel des Bugatti beschädigt. Rimac zeigte in seiner Schilderung Verständnis für den Mann, der demnach aus schwierigen Verhältnissen stammen soll. Zunächst habe er erwogen, den Täter laufen zu lassen.

Der Mann wird wegen des Diebstahls des millionenschweren Sportwagens strafrechtlich verfolgt. Eine Konsequenz zieht Rimac aus dem Vorfall bereits: Die Schlüssel seiner Luxusautos will er künftig nicht mehr im Fahrzeug stecken lassen.


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