Ein 34-jähriger Mann hat einen Nachbau des Tores des Konzentrationslagers Auschwitz vor dem Finanzamt in Eggenfelden aufgestellt. Während der Herstellung soll er „Sieg Heil“ gerufen haben.
Wegen der Aktion musste sich der Mann nun vor Gericht verantworten. Trotz des Nazi-Skandals erhielt er eine Bewährungsstrafe.
Nach der Aufstellung des nachgebauten KZ-Tores soll der Mann bereits wenige Wochen später an einer weiteren Nazi-Konstruktion gearbeitet haben. Die Staatsanwaltschaft beziehungsweise das Gericht befassten sich damit ebenfalls im Zusammenhang mit dem Verfahren.
Der Angeklagte wird als Marius P. bezeichnet und ist 34 Jahre alt. Die Aktionen sorgten wegen ihrer Verherrlichung nationalsozialistischer Symbolik und der Verhöhnung des Holocaust für Aufsehen.
Weitere Einzelheiten zu den Vorwürfen und zur Entscheidung des Gerichts liegen in dem vorliegenden Material nicht vor.

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