FC-Bayern-Trainer Vincent Kompany ist auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zusammengebrochen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 40-jährige Belgier wird dort nach Angaben des deutschen Fußball-Rekordmeisters untersucht und bleibt zunächst in medizinischer Obhut.
Kompany hatte das Training der zweiten Mannschaft beobachtet, als er kollabierte. Wie der Fernsehsender Sky berichtet, sei sein Zustand stabil. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung landete zudem ein Rettungshubschrauber an der Säbener Straße. Sky zufolge wurde Kompany jedoch mit einem Krankenwagen in die Klinik gebracht.
Der FC Bayern teilte mit, dass Kompanys Trainerteam bis auf Weiteres den Trainings- und Spielbetrieb regelt. „Die Gesundheit von Vincent Kompany hat für uns höchste Priorität“, erklärte Sportvorstand Max Eberl. Der Verein werde alles tun, damit sich Kompany schnell erhole. Er erhalte die notwendige medizinische Betreuung und Unterstützung sowie die Zeit, die er benötige, sagte Eberl.
Kompany hatte bereits seit mehreren Tagen mit den Folgen einer Viruserkrankung zu kämpfen. Beim 2:2 gegen den FC Arsenal in der Champions League stand er zuletzt dennoch wieder an der Seitenlinie.
Nach der Partie sagte Kompany bei DAZN, er habe viel gearbeitet und wenig geschlafen. Irgendwann habe sein Körper signalisiert, dass er Ruhe brauche. Auf einer Pressekonferenz sprach der Bayern-Trainer von einem „saftigen Virus“.
Am Dienstag hatte Kompany zur Schonung die letzte Trainingseinheit vor dem Spiel gegen die Londoner sowie die obligatorische Pressekonferenz ausgelassen. Sein Assistent Aaron Danks vertrat ihn dabei. Auch beim 6:1-Sieg des FC Bayern gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende hatte Kompany sich schonen müssen und die Partie überwiegend im Sitzen von der Trainerbank verfolgt.
Danks hatte anschließend erklärt, die Erkrankung habe Kompany teilweise an den Beinen beeinträchtigt und ihm Schmerzen verursacht. Wie lange der Trainer ausfällt, teilte der FC Bayern zunächst nicht mit.

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