Prinz Harry soll planen, bei einer Auktion in New York auf das berühmte „Rache-Kleid“ seiner Mutter Diana zu bieten. Das schwarze Kleid soll am 9. Dezember beim Auktionshaus Sotheby’s versteigert werden. Nach Informationen von „Radar Online“ wünsche sich Harry, dass seine Ehefrau Herzogin Meghan das Kleid erhält.
Ein nicht namentlich genannter Insider sagte dem Portal, Harry wolle verhindern, dass das Kleid im Besitz eines Sammlers verschwinde. Der Prinz selbst hat sich zu dem angeblichen Vorhaben bislang nicht geäußert.
Diana trug das Kleid am 29. Juni 1994 bei einer Benefizgala in der Serpentine Gallery in London. Entworfen wurde es von der griechischen Designerin Christina Stambolian. Das schulterfreie, enge und asymmetrisch geschnittene Kleid fiel durch seine schwarze Farbe und eine Chiffonschleppe auf.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt Dianas Auftritt, weil am selben Abend ein Fernsehinterview mit dem damaligen Prinzen Charles ausgestrahlt wurde. Darin räumte Charles ein, während seiner Ehe mit Diana untreu gewesen zu sein. Dianas selbstbewusster Auftritt machte das Kleid international bekannt. Seitdem wird es als „Revenge Dress“, auf Deutsch „Rache-Kleid“, bezeichnet.
Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1997 ließ Diana das Kleid für einen guten Zweck versteigern. Ein schottisches Ehepaar erwarb es damals für rund 39.000 Pfund, umgerechnet etwa 46.500 Euro.
Der nun erwartete Preis liegt deutlich höher. Sotheby’s schätzt den Wert des Kleides auf 150.000 bis 300.000 US-Dollar. Das entspricht nach den Angaben im Ausgangsmaterial etwa 133.650 bis 267.300 Euro.
Dem Bericht zufolge sieht Harry in dem Kleid ein Symbol für Dianas selbstbewussten Umgang mit ihrer Situation. Sollte Meghan das Kleid künftig besitzen oder tragen, wäre dies laut dem Insider von besonderer Bedeutung. Ob Harry tatsächlich mitbietet und ob er den Zuschlag erhält, ist derzeit offen.

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