„Wer wird Millionär?“-Kandidat scheitert an Union-Trainer Lustrinelli

Ein Kandidat der RTL-Quizshow „Wer wird Millionär?“ ist an einer Frage zum neuen Trainer des 1. FC Union Berlin gescheitert. Noah Petrik konnte den Namen von Mauro Lustrinelli nicht nennen und verlor dadurch einen Teil seines erspielten Geldes.

Bei der 2000-Euro-Frage wurde Petrik nach dem Cheftrainer gefragt, der Union Berlin zum Klassenerhalt in der Bundesliga führen soll. Als mögliche Antworten wurden unter anderem Mauro Lustrinelli, „Igor Spassikowski“, Erling Gaudigaard und „Jimmy Sexyhexi“ genannt.

„Ich bin noch mal die Fußballtrainer durchgegangen, aber ich habe den Namen gerade nicht im Kopf“, sagte Petrik in der von Günther Jauch moderierten Sendung. Anschließend fragte er den Moderator: „Heißen die Leute so?“ Jauch antwortete trocken: „Einer von denen heißt so.“

Der Kandidat setzte daraufhin einen Telefonjoker ein. Dieser bezeichnete sich zwar als Fußballfan, schränkte jedoch ein, dass dies „auch schon ein bisschen her“ sei. Bei einer weiteren Antwortmöglichkeit fragte Petrik noch einmal nach.

Der Joker führte ihn schließlich auf die falsche Fährte. Petrik entschied sich für „Igor Spassikowski“ und ahnte nach dem gequälten Blick von Jauch offenbar bereits, dass seine Antwort nicht stimmte. Er fiel auf 500 Euro zurück.

Beim 1. FC Union Berlin nahm man den TV-Auftritt mit Humor. Der Bundesligist veröffentlichte auf Instagram einen Screenshot der Quizfrage und stellte darunter ein Foto von Mauro Lustrinelli. Der Beitrag war mit „Antwort: D“ kommentiert – dabei handelte es sich um die Option „Jimmy Sexyhexi“.

Lustrinelli selbst zeigte Verständnis für den Kandidaten. Die Frage sei schwierig, wenn man sich mit dem Thema nicht auskenne, wurde der Trainer bei „Bild“ zitiert. Viele Menschen hätten ihm den Ausschnitt geschickt, sagte der Schweizer demnach. Er finde die Situation und auch die Namensvorschläge lustig und lud Petrik zu einem Heimspiel von Union Berlin ein.

Der 50 Jahre alte Lustrinelli kam vom FC Thun nach Berlin. Mit dem Schweizer Klub war er in der Saison 2024/2025 in die Super League aufgestiegen. In der darauffolgenden Saison gewann der FC Thun unter seiner Leitung überraschend den Meistertitel. Bei Union Berlin folgte Lustrinelli auf Marie-Louise Eta, die als erste Trainerin der Bundesliga-Geschichte bezeichnet wird.


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