Ein 71-jähriger Angler ist im US-Bundesstaat Florida von einem etwa 3,6 Meter langen Alligator angegriffen und getötet worden. Der Vorfall ereignete sich am Ufer des Lake Apopka im Dr. Bradford Memorial Park in Winter Garden, rund 25 Kilometer westlich von Orlando.
Nach Angaben der Polizei von Winter Garden wollte Steven H. gerade einen Fisch fotografieren lassen, als das Reptil plötzlich angriff. Eine Zeugin berichtete, der Alligator habe den Mann am Bein gepackt und ins Wasser gezogen.
Weitere Alligatoren im Gewässer erschwerten den Helfern den sofortigen Eingriff. Der Körper des Anglers wurde erst etwa zwei Stunden nach dem Angriff geborgen. Nach Einschätzung der Ermittler ertrank der 71-Jährige vermutlich. Zudem erlitt er schwere Verletzungen am Bein.
H. war laut dem Bericht regelmäßig zum Angeln an den Lake Apopka gekommen. Bis zu dem Vorfall habe es dort mit Alligatoren keine Probleme gegeben.
Nach dem Angriff leiteten die Polizei und die Florida Fish & Wildlife Conservation Commission eine Untersuchung ein. Wildhüter suchten nach dem mutmaßlich verantwortlichen Tier und fingen wenig später einen etwa 3,6 Meter langen Alligator.
Das Reptil wurde aus dem Wasser an Land gezogen. Anschließend fixierten die Wildhüter sein Maul und töteten es.
Nach Angaben des Bundesstaates Florida wurden seit 1948 insgesamt 34 Menschen durch Alligatoren getötet. Zwei dieser Todesfälle ereigneten sich demnach im Jahr 2026. Der Fall in Winter Garden war laut dem Bericht bereits der zweite tödliche Alligator-Angriff in Florida in diesem Jahr.

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