Haftbefehl macht Fortschritte nach künstlichem Koma

Rapper Haftbefehl erholt sich nach einem Klinikaufenthalt und einem künstlichen Koma offenbar weiter. Sein Bruder Cem Anhan alias Capo und das Management berichten von Fortschritten bei der Genesung des Musikers.

„Aykut geht es von Tag zu Tag besser, und er gewinnt zunehmend an Kraft“, erklärten der Bruder und das Management auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Rapper steht demnach weiterhin unter ärztlicher Aufsicht und soll sich vollständig auf seine Gesundheit konzentrieren.

BILD hatte zuvor berichtet, dass Haftbefehl Anfang Oktober nach einem Drogen-Rückfall in eine Klinik eingeliefert worden sein soll. Nach Informationen der Zeitung bestand zeitweise akute Lebensgefahr. Der Musiker soll in ein künstliches Koma versetzt und beatmet worden sein. Bereits damals hatte es aus seinem Umfeld geheißen, sein Zustand habe sich verbessert.

Am vergangenen Wochenende hatte Capo bei Instagram mitgeteilt, dass sich sein Bruder unter ärztlicher Betreuung befinde. In diesem Zusammenhang wurden die für Oktober geplanten Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt.

Nach Angaben des Managements hatte Haftbefehls Auftritt Ende September in Frankfurt den Rapper viel Kraft gekostet. Dennoch habe er unbedingt auftreten wollen. Auch die Konzerte in Berlin und Düsseldorf habe er trotz seiner gesundheitlichen Probleme spielen wollen.

Inzwischen habe seine Gesundheit jedoch oberste Priorität. Haftbefehl brauche eine Pause von öffentlichen Auftritten, um neue Kraft zu schöpfen und sich auf seine Genesung zu konzentrieren.

Sein Bruder und das Management bitten die Fans um Geduld, Verständnis und positive Energie. Wann der Rapper auf die Bühne zurückkehrt, ist derzeit offen.


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