In der CDU Sachsen-Anhalt ist nach der Wahlniederlage ein offener Machtkampf entbrannt. Der Bundestagsabgeordnete Sepp Müller strebt trotz Kritik des Bundeskanzlers die Führung des Landesverbands an.
Der Konflikt steht im Zusammenhang mit dem Abschneiden der CDU bei der Wahl und dem Sieg der AfD. Innerhalb der Landespartei sorgt insbesondere Müllers Kurs für Auseinandersetzungen.
Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die deutliche Ablehnung des Kurses von Schulze, die Müller zugeschrieben wird. Der Streit betrifft damit sowohl die personelle Führung als auch die politische Ausrichtung der CDU Sachsen-Anhalt.
Wie sich der Machtkampf weiterentwickelt und welche Folgen er für die Landespartei hat, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor.