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September 5, 2026
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Zehn Tage nach der Flut: Zwei Menschen in Nepal gerettet

Zehn Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya sind in Nepal zwei weitere Menschen gerettet worden. Nach offiziellen Angaben fanden Einsatzkräfte einen Arbeiter in einem Tunnel eines Wasserkraftwerks und eine Frau in den Trümmern eines eingestürzten Hauses.

Die gerettete Frau ist 64 Jahre alt. Nepalesische Rettungskräfte brachten sie zu einem Helikopter. Bereits am Vortag waren zwei Arbeiter geborgen worden.

Ein Sprecher der Armee erklärte, die Suche werde mit Hochdruck fortgesetzt. „Hunderte Arbeiter“ werden nach der Katastrophe noch vermisst. Mindestens zwölf Wasserkraftwerke wurden durch die Sturzflut zerstört.

Die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer in Nepal und China liegt inzwischen bei mindestens 1.325. Mehr als 5.500 Menschen werden in beiden Ländern vermisst.

Die Flut hatte im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ganze Ortschaften zerstört. Nach Einschätzung von Fachleuten wurde sie durch einen Gletscherabbruch am mehr als 7.000 Meter hohen Berg Langtang Lirung in Nepal ausgelöst.

Die Meldung wurde am 5. September 2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

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