In Dänemark haben Männer ab 55 Jahren keinen Anspruch mehr auf eine bezahlte Kinderwunschbehandlung. Begründet wird die Regelung mit möglichen Risiken für die Schwangerschaft und das Baby.
Damit rückt die späte Vaterschaft in den Mittelpunkt der Debatte. Männer können zwar auch im höheren Alter noch zeugungsfähig sein. Zugleich stellt sich die Frage, welche gesundheitlichen Gefahren mit einer Schwangerschaft bei älteren Vätern verbunden sein können.
Ob die Altersgrenze gerechtfertigt ist, bleibt umstritten. Der vorliegende Beitrag des SPIEGEL befasst sich unter dem Titel „Spät Papa“ mit den bekannten Risiken für Schwangerschaft und Kind.
Die Regelung in Dänemark betrifft ausschließlich den Anspruch auf eine bezahlte Kinderwunschbehandlung. Weitere Angaben zu den konkreten medizinischen Risiken enthält das vorliegende Material nicht.