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September 5, 2026
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Rhein-Niedrigwasser: Bundesländer fordern mehr Investitionen in Wasserstraßen

Mehrere Bundesländer verlangen angesichts niedriger Pegelstände höhere Investitionen des Bundes in die Wasserstraßen. Hintergrund sind zunehmende Einschränkungen für die Binnenschifffahrt während trockener Sommer.

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kritisieren, dass die Erhaltung der Wasserstraßen bislang deutlich hinter dem Bedarf zurückbleibe. Zugleich stünden Straße und Schiene regelmäßig im Mittelpunkt der verkehrspolitischen Debatte.

Vertreter der vier Landesregierungen berieten bei der Länderkonferenz Rhein in Wiesbaden über die Situation. Nach ihrer Einschätzung braucht es auch eine Förderung von Binnenschiffsflotten, die selbst bei extremem Niedrigwasser wirtschaftlich eingesetzt werden können.

Der Rhein führte in den vergangenen Wochen an vielen Stellen nur noch sehr wenig Wasser. Leistungsfähige Binnenhäfen und ein verlässlicher Gütertransport auf dem Fluss seien für die Versorgung der Industriestandorte von großer Bedeutung, erklärten die Länder.

Die Meldung wurde am 5. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks ausgestrahlt.

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