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September 5, 2026
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Kleffner warnt vor fehlender Unterstützung für Demokratie-Initiativen in Sachsen-Anhalt

Viele demokratische Initiativen in Sachsen-Anhalt befürchten nach der Landtagswahl, mit ihren Problemen allein gelassen zu werden. Das sagte die Rechtsextremismus-Expertin Heike Kleffner im Deutschlandfunk.

Nach Angaben der Autorin und früheren Geschäftsführerin einer Beratungsstelle gebe es von zahlreichen Initiativen den „klaren Appell“, sich nach der Wahl nicht von ihnen abzuwenden. Viele mutige Menschen verteidigten in Sachsen-Anhalt die Demokratie für alle in Deutschland. Vereine, Zentren und Initiativen stünden im Alltag jedoch teilweise „wirklich mit dem Rücken zur Wand“, sagte Kleffner.

In Sachsen-Anhalt würden die Normalisierung von Rassismus, autoritäres Denken und weitere gesellschaftliche Entwicklungen besonders deutlich sichtbar, führte die Expertin aus. Diese Entwicklungen dürften nicht als „Ost-Phänomen“ verharmlost werden.

Die Parteien in Sachsen-Anhalt beendeten am 5. September ihren Wahlkampf. Zugleich waren zahlreiche Demonstrationen und weitere Veranstaltungen angekündigt. Allein in Magdeburg meldete die Polizei im Tagesverlauf zwölf Veranstaltungen.

Die Angaben stammen aus einer am 5. September 2026 im Programm Deutschlandfunk verbreiteten Nachricht.

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