In Dresden soll eine neue Carolabrücke nach historischem Vorbild entstehen. Der Stadtrat entschied sich für den Entwurf, der bei einer Bürgerbeteiligung die meisten Stimmen erhalten hatte.
Die charakteristischen Bögen der früheren Brücke sollen in moderner Form wieder aufgegriffen werden. Ein anderer Entwurf, den das begleitende Gremium favorisiert hatte, erhielt im Stadtrat dagegen keine Mehrheit.
Die Planung soll Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen und genehmigungsreif sein. Mit dem Bau könnte im Mai 2028 begonnen werden. Die voraussichtlichen Kosten werden auf bis zu 140 Millionen Euro geschätzt.
Die frühere Carolabrücke aus DDR-Zeiten war im September 2024 teilweise eingestürzt. Nach Angaben aus dem vorliegenden Bericht wurde dabei niemand verletzt. Die verbliebenen Brückenteile mussten vollständig abgerissen werden.
Als Ursache für den Einsturz gilt Korrosion an tragenden Elementen. Die Entscheidung des Stadtrats legt nun fest, an welchem architektonischen Konzept die weitere Planung ausgerichtet werden soll.
Die Nachricht wurde am 3. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks gesendet.