Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Bundeskanzler Friedrich Merz erneut einen Wahlkampftermin in dem Bundesland wahrgenommen. In Leuna besuchte er ein Chemiewerk und nahm an einer Gesprächsrunde mit Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze teil.
Bei dem Termin warnte Merz vor einer Politik der wirtschaftlichen Abschottung, sollte die AfD in Sachsen-Anhalt die Regierung übernehmen. Weitere Einzelheiten zu seinen Äußerungen wurden in dem Bericht nicht genannt.
Der Bundeskanzler war bereits zu Wochenbeginn in den Wahlkampf eingestiegen. Bei einem Auftritt in Quedlinburg im Harz hatte er ebenfalls vor den möglichen Folgen einer Alleinregierung der AfD gewarnt.
Zuvor war Merz in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. In Kühlungsborn an der Ostseeküste wurde er nach Angaben des Berichts von Passanten ausgepfiffen und beschimpft.
In Sachsen-Anhalt wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern findet am 20. September statt.
Der Bericht gehört zum Programm des Deutschlandfunks und wurde am 3. September 2026 ausgestrahlt.