Die Jüdin Erna Hoffmann wurde im Konzentrationslager Auschwitz Opfer grausamer Sterilisationsexperimente von NS-Ärzten. Nach Angaben des SPIEGEL wurden ihre Eileiter verätzt und ihr Spritzen direkt in die Gebärmutter gesetzt.
Die Behandlung war von Gewalt begleitet. Bei Schmerzen soll Hoffmann einen Faustschlag erhalten haben. Die Experimente sollten offenbar verhindern, dass sie Kinder bekommen konnte.
Trotz der Eingriffe brachte Erna Hoffmann 1946 eine Tochter zur Welt. Das Mädchen hieß Jeanette.
Der SPIEGEL berichtet über Hoffmanns Geschichte im Zusammenhang mit den Menschenversuchen im KZ Auschwitz. Der Fall schildert die medizinischen Verbrechen, denen jüdische Häftlinge unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ausgesetzt waren.

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