Dobrindt zeichnet Berliner Einsatzkräfte mit Ehrenmünzen aus

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat sich in Berlin bei Polizeibeamten für ihren Einsatz während der Protestnacht bedankt. Am Hackeschen Markt sprach er mit Kräften der Bundespolizei und überreichte ihnen vergoldete Ehrenmünzen.

Der Minister kam am Samstagabend kurz vor Mitternacht an den Berliner Hackeschen Markt. Dort hielten sich nach Angaben des Berichts etwa 50 bis 60 Polizisten bereit. Rund 20 bis 30 Beamte versammelten sich zu einem Gespräch mit Dobrindt.

Begleitet wurde der Bundesinnenminister vom Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, und vom Bundespolizeipräsidenten Dieter Romann. Die drei kamen direkt aus dem Krisenzentrum des Innenministeriums.

Ein Berliner Einsatzführer bezeichnete die Lage vor dem Minister als herausfordernd. Besonders für junge Kolleginnen und Kollegen, die erstmals im Einsatz gewesen seien, sei die Situation belastend gewesen. Zugleich erklärte er: „Die Welt ist nicht untergegangen.“ Die Polizei habe die Lage jederzeit unter Kontrolle gehabt.

In Berlin wurden nach den Angaben nur wenige Beamte leicht verletzt. Dobrindt hörte den Einsatzkräften zu und überreichte ihnen anschließend vergoldete Coins des Bundesinnenministeriums mit dem Bundesadler.

Bei den Geschenken handelt es sich um Ehrenmünzen, die den Angaben zufolge normalerweise Staatsgästen oder hochrangigen Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland überreicht werden. Die Polizisten reagierten dem Bericht zufolge gerührt und freuten sich über die persönliche Anerkennung.

Zum Abschied lud Dobrindt die gesamte Hundertschaft außerdem auf ein Bier ins Innenministerium ein. Eine Mitarbeiterin sollte dafür einen Termin organisieren.

Während die Berliner Polizei anschließend weiter in Bereitschaft blieb, endete der Besuch des Ministers am Hackeschen Markt mit einer persönlichen Geste an die eingesetzten Beamten.


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