Monica Lierhaus hat im Sommer ihre Mutter Sigrid „Siggi“ Lierhaus verloren. Weil die Moderatorin zu dieser Zeit selbst nach einem schweren Sturz im Krankenhaus lag, konnte sie sich nicht persönlich am Sterbebett verabschieden.
Sigrid Lierhaus starb am 30. Juli im Alter von 82 Jahren in ihrem Zuhause. Während sich ihr Gesundheitszustand zunehmend verschlechterte, musste ihre Tochter wegen eines Oberschenkelhalsbruchs und mehrerer Operationen im Krankenhaus behandelt werden. Nach ihrer Entlassung konnte Monica Lierhaus nicht mehr zu ihrer Mutter fahren.
„Unsere Mutter war der selbstloseste Mensch, den ich kannte. Sie hat alles für die Familie getan und war immer für uns da“, sagte Lierhaus der „Bild“-Zeitung. Besonders während ihrer beruflichen Reisen habe die Mutter durch lange Telefonate die Verbindung zur Familie gehalten.
Der Verlust sei für sie und ihre Geschwister Thomas und Eva sehr groß und reiße ein gewaltiges Loch in die Familie, erklärte die Moderatorin. Ein kleiner Trost sei, dass ihre Mutter nun nicht mehr leiden müsse.
Sigrid Lierhaus hatte sechs Jahre lang an Parkinson gelitten. Nach Angaben von Lierhaus’ Schwester Eva verschlechterte sich ihr Zustand im vergangenen Jahr deutlich. Die letzten zwölf Wochen seien für die Familie besonders schwer gewesen. Der Bruder und Eva Lierhaus waren demnach bei ihrer Mutter, als sie starb.
Monica Lierhaus selbst war nach ihrem Sturz zunächst im Krankenhaus. Sie wurde zweimal operiert und konnte ihr Bein vier Wochen lang nicht bewegen. Am 24. Juli wurde sie entlassen und zu Hause versorgt.
Nach dem Tod ihrer Mutter setzte Lierhaus ihre Genesung fort. Im August begann sie eine ambulante Rehabilitation und trainierte täglich drei bis vier Stunden, um wieder auf die Beine zu kommen.
Bereits 2009 hatte die heute 56-Jährige eine schwere gesundheitliche Krise erlebt. Nach Komplikationen bei einer Operation wegen eines Hirnaneurysmas lag sie mehrere Monate im Koma und musste sich anschließend zurück ins Leben kämpfen.

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