US-Verteidigungsminister Hegseth lässt ranghöchsten Militärstrategen abberufen

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Der ranghöchste Stratege im US-Militär ist einem Medienbericht zufolge von seinem Posten abberufen worden. Generalleutnant Brett Sylvia, der im Generalstab für Planungs- und Politikfragen zuständig war, verlor seinen Posten in dieser Woche.

Das berichtet das US-Magazin „The Atlantic“ unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter des US-Verteidigungsministeriums in Washington. Einen Grund für Sylvias Abgang nannte das Magazin demnach nicht. Ein Nachfolger sei zunächst nicht bestimmt worden.

Das Pentagon reagierte laut dem Bericht bislang nicht auf eine Anfrage zu der Abberufung. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran nach den Kongresswahlen am 3. November spekuliert wird.

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag mit Blick auf den im Februar begonnenen US-israelischen Einsatz erklärt, Washington könne möglicherweise „einen weiteren kleinen Epischen Zorn machen“. Einen möglichen Zeitpunkt nannte er nicht.

Seit Anfang September haben weder die US-Armee noch die iranische Seite größere Angriffe auf Landziele ausgeführt. Zuletzt standen Angriffe auf Handelsschiffe im Mittelpunkt.

Verteidigungsminister Pete Hegseth hat seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 im Auftrag Trumps zahlreiche ranghohe Militärvertreter ausgetauscht. Ende September erklärte Hegseth vor der Militärspitze, die Zahl der ranghöchsten Offiziere und der Planstellen um 20 Prozent verringert zu haben. Das wäre doppelt so viel wie zuvor angekündigt.

Hegseth, der sich selbst als „Kriegsminister“ bezeichnet, deutete damals an, dass sich die Streichungen vor allem gegen Militärangehörige richteten, die seinen Kurs gegen die „woke“ Linie früherer Regierungen nicht unterstützten.


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