Mindestens 18 Tote bei russischen Drohnen- und Bombenangriffen in der Ukraine

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Bei russischen Drohnen- und Bombenangriffen auf mehrere ukrainische Städte sind nach den vorliegenden Angaben mindestens 18 Menschen getötet worden. Dutzende weitere wurden verletzt. Unter den Opfern sind Kinder und Jugendliche.

Besonders schwer betroffen war der Bahnhof von Dnipro. Dort warteten Fahrgäste auf ihre Züge, als eine russische Drohne einschlug. Nach den Angaben wurden mindestens 14 Menschen getötet und 14 weitere verletzt. Unter den Verletzten war auch ein elfjähriger Junge.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe näherten sich vier russische Drohnen dem Gebiet. Drei davon seien von der Luftabwehr abgefangen worden, eine habe den Bahnhof getroffen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem „schrecklichen russischen Angriff auf den Bahnhof von Dnipro“ und bekundete den Angehörigen der Opfer sein Beileid.

Selenskyj forderte zugleich eine Verschärfung der internationalen Sanktionen gegen Russland. Sanktionen gegen russische Oligarchen und den Energiesektor dürften nicht gelockert werden. Stattdessen seien neue Maßnahmen der Europäischen Union, der Vereinigten Staaten und der G7 notwendig.

Auch in Tschernihiw gab es Tote und Verletzte. Eine russische Bombe traf das Stadtzentrum, als sich dort viele Menschen aufhielten. Zwei 15-jährige Mädchen kamen ums Leben. Mindestens 15 weitere Menschen wurden verletzt, darunter drei Kinder. Beschädigt wurden Geschäfte, Wohnhäuser und Autos.

In Krementschuk schlug eine russische Drohne in ein mehrstöckiges Wohnhaus ein. Zwei Menschen starben, elf weitere wurden verletzt. Unter den Verletzten waren drei Kinder.

Weitere Angriffe wurden aus Pawlohrad und Saporischschja gemeldet. In Pawlohrad wurde ein 15-jähriges Mädchen durch Splitter verletzt. Ein Geschäft und ein Privathaus gerieten in Brand. In Saporischschja traf eine Drohne im Stadtzentrum einen Kleinbus. Dabei wurde mindestens ein Mensch verletzt.


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