Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Reise durch den Asien-Pazifik-Raum in Singapur begonnen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche über Wirtschaftsdeals und mögliche Investitionen in Deutschland.
Zum Auftakt traf Merz den singapurischen Premierminister Lawrence Wong am Parlamentsgebäude. Wong empfing den Bundeskanzler mit militärischen Ehren. Zuvor war Merz nach einem 13-stündigen Flug mit der Luftwaffe in dem Stadtstaat angekommen.
Zu seinem Besuch gehörte auch eine Orchideenehrung. In Singapur wird bei Besuchen hoher Staatsgäste traditionell eine Orchidee nach der jeweiligen Persönlichkeit benannt. Die für Merz ausgewählte Sorte trägt den Namen „Vanda Friedrich Merz“.
Die Orchidee gilt als Nationalpflanze Singapurs. Auch die früheren Bundeskanzler Angela Merkel und Olaf Scholz erhielten bei Besuchen in dem Land eine solche Ehrung.
Merz will sich bei der Reise jedoch nicht auf das symbolische Geschenk beschränken. Ziel ist es, der deutschen Wirtschaft Aufträge zu verschaffen und Gespräche über Investitionen in Deutschland fortzusetzen.
Begleitet wird der Bundeskanzler von Führungskräften deutscher Unternehmen. Zur Delegation gehören unter anderem die Chefs von Siemens, Telekom, Carl Zeiss und Lufthansa.
Nach dem Aufenthalt in Singapur reist Merz weiter nach Tokio. Die letzte Station der Reise ist Seoul in Südkorea. Die Delegation soll am späten Freitagabend wieder in Berlin erwartet werden.
Die Gespräche in Singapur knüpfen an einen Investorengipfel der Bundesregierung aus der vergangenen Woche an. Dabei waren unter anderem Vertreter eines großen Staatsfonds aus Singapur zu Gast. In dem Stadtstaat sollen die Gespräche über mögliche Investitionen in Deutschland nun fortgesetzt werden.
Als wichtige Wachstumsbereiche im Asien-Pazifik-Raum werden in dem Zusammenhang die Halbleiterindustrie, Robotertechnik und Künstliche Intelligenz genannt.

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