Fünf „Friends“-Stars nicht in Netflix-Doku über Matthew Perry

Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc und David Schwimmer werden nicht in einer neuen Netflix-Dokumentation über Matthew Perry mitwirken. Alle fünf „Friends“-Darsteller lehnten eine Anfrage für die Produktion ab.

Die dreiteilige Dokumentation „The One About Matthew Perry“ soll am Dienstag, 27. Oktober, erscheinen. Darin sprechen Angehörige und Wegbegleiter über das Leben des Schauspielers, der als Chandler Bing in der Serie „Friends“ bekannt wurde.

Nach Informationen der „Daily Mail“ hatte Netflix alle fünf früheren Serienkollegen für die Dokumentation angefragt. Regisseurin Mary Robertson bestätigte, dass sie nicht teilnehmen werden. Für ihre Entscheidung zeigte sie Verständnis und erklärte, jeder Mensch trauere auf seine eigene Weise.

Jennifer Aniston soll der Tod ihres langjährigen Freundes weiterhin besonders nahegehen. Eine Quelle aus ihrem Umfeld sagte der „Daily Mail“, die Schauspielerin wolle den schmerzhaften Verlust nicht erneut vor laufenden Kameras durchleben. Auch die anderen vier „Friends“-Stars entschieden sich demnach dagegen, ihre Trauer öffentlich zu teilen.

Wie eng die fünf Schauspieler weiterhin verbunden sind, zeigte sich bei Matthew Perrys Beerdigung. Seine Schwester Mia Perry Bowick berichtete der „Daily Mail“, dass Aniston, Cox, Kudrow, LeBlanc und Schwimmer gemeinsam an der Trauerfeier teilnahmen. Am offenen Sarg hätten sie sich an den Händen gehalten und geweint.

Matthew Perry war durch seine Rolle als Chandler Bing in „Friends“ weltberühmt geworden. Gleichzeitig kämpfte er jahrelang mit Alkohol- und Drogensucht. Er sprach später öffentlich über Entzugskliniken und Rückfälle.

Am 28. Oktober 2023 wurde Perry im Alter von 54 Jahren tot im Whirlpool seines Hauses in Los Angeles gefunden. Nach Angaben der Gerichtsmedizin starb er an den Folgen des Narkosemittels Ketamin.

Die Dokumentation soll Perrys Leben mit seinen Erfolgen und persönlichen Problemen darstellen. Seine fünf engsten Kollegen aus der Serie werden darin jedoch nicht zu Wort kommen.


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