Schauspielerin Marianne Sägebrecht hat nach einer Zahnoperation nach eigenen Angaben rund 18 Kilogramm abgenommen. Bei einer Feier zum 80-jährigen Bestehen der CCC Filmstudios in Berlin war der Gewichtsverlust der heute 81-Jährigen deutlich zu sehen.
Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung erklärte Sägebrecht, dass der Eingriff offenbar nicht wie geplant verlaufen sei. Eigentlich hätten nur ihre vorderen Zähne fixiert werden sollen. Nach dem Aufwachen aus der Narkose habe sie jedoch nur noch einen Zahn vorne und einen weiteren hinten gehabt.
In der Zeit danach habe sie kaum essen können. Sie habe sich deshalb vor allem von Suppe mit Kräutern aus eigenem Anbau ernährt. Auf diese Weise habe sie rund 18 Kilogramm abgenommen.
Inzwischen trägt die Schauspielerin eine Zahnprothese. Die Eingewöhnung sei mühsam gewesen, unter anderem wegen entzündeter Druckstellen. Außerdem habe sie das Sprechen mit der Prothese zunächst neu lernen müssen.
Für Sägebrecht war das auch beruflich problematisch. Sie stockt ihre Rente von 1000 Euro mit Lesungen auf. Zeitweise sei dadurch ihre wichtigste Einnahmequelle gefährdet gewesen. Zahnimplantate habe sie aus finanziellen Gründen abgelehnt. Diese hätten nach ihren Angaben 30.000 Euro gekostet.
An den Ruhestand denkt Sägebrecht dennoch nicht. Sie wolle bis zum Alter von 100 Jahren vor der Kamera stehen. Zuletzt war sie im April im ARD-Krimi „Watzmann ermittelt – Die Tränen der Madonna“ zu sehen, der bereits 2025 gedreht worden war.
Bekannt wurde Sägebrecht auch einem jüngeren Publikum als Nachbarin Beda Andersson in der Kinderfilmreihe „Pettersson und Findus“. Ihren Durchbruch hatte sie mit Filmen von Percy Adlon. 1985 spielte sie die Hauptrolle in „Zuckerbaby“, 1987 wurde sie mit „Out of Rosenheim“ auch international bekannt.

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