Mutmaßlicher Drohnenangriff vor Rumänien: Ein Besatzungsmitglied tot

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Vor der rumänischen Küste ist erneut ein Handelsschiff mutmaßlich von einer Drohne angegriffen worden. Ein Mitglied der Besatzung kam dabei ums Leben.

Der Vorfall ereignete sich im Schwarzen Meer wenige Kilometer von der rumänischen Küste entfernt. Mehrere rumänische Medien berichteten übereinstimmend darüber und beriefen sich auf die für Rettungseinsätze zuständige Schifffahrtsbehörde in Constanta.

Den Berichten zufolge wurde das Schiff rund 13 Seemeilen von der Hafenstadt entfernt getroffen. Der Angriff ereignete sich damit knapp außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer.

Neun weitere Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden. Nach drei vermissten Seeleuten wurde zunächst noch gesucht. Nach Angaben des rumänischen Innenministeriums drohte das Schiff zu sinken.

Es handelt sich nicht um den ersten mutmaßlichen Drohnenangriff auf ein Schiff vor der rumänischen Küste. Seit Beginn des Monats wurden drei weitere ähnliche Vorfälle gemeldet. Auch in bulgarischen Gewässern waren in den vergangenen Tagen mehrere Schiffe betroffen.

Rumäniens Präsident Nicusor Dan machte erneut Russland für den Vorfall verantwortlich. Er bestätigte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Mediafax allerdings nicht, dass eine russische Drohne eingesetzt worden sei. Dan sprach von einem weiteren „Eskalationsversuch Russlands“ im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine.

Auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen äußerte sich auf dem Kurznachrichtendienst X. Sie sprach von einer weiteren Eskalation Russlands im Schwarzen Meer und warf Moskau einen offenen Verstoß gegen das Völkerrecht vor.


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