Meghan erklärt Abstand zu ihrem Vater mit Ermittlungen wegen Kinderpornografie

Herzogin Meghan hat sich zu den Vorwürfen gegen ihren Vater Thomas Markle Sr. geäußert. Nach ihren Angaben wusste sie bereits seit 2018 von schweren Anschuldigungen im Zusammenhang mit Kinderpornografie. Sie habe den Kontakt zu ihm auch deshalb eingeschränkt, um ihre Kinder Archie und Lilibet zu schützen.

Meghan hatte ihren Vater nicht zu ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 auf Schloss Windsor kommen lassen. Auch ihre Kinder lernten ihren Großvater nach den Angaben im Bericht nie kennen. Über Jahre war die Distanz vor allem mit inszenierten Paparazzi-Fotos und einem privaten Brief erklärt worden, den Thomas Markle an die Presse weitergegeben hatte.

Nun schilderte Meghan, dass sie 2018 ein Schreiben erhalten habe, das zuvor an die Londoner Polizei und den königlichen Personenschutz gegangen sei. Darin seien beunruhigende und verstörende Anschuldigungen gegen ihren Vater erhoben worden. Ihr sei versichert worden, dass die Vorwürfe untersucht würden.

In einer Stellungnahme gegenüber der britischen Zeitung „The Sun“ erklärte Meghan, die Entscheidung gegen einen Kontakt ihres Vaters zu ihren Kindern habe nur einen Grund gehabt: deren Schutz. Sie hoffe, dass dies trotz der aus ihrer Sicht verzerrten Darstellung in Teilen der Medien nun verstanden werde.

Thomas Markle Sr. hatte sich wiederholt öffentlich zu der zerrütteten Beziehung mit seiner Tochter geäußert. Er wollte Meghan zurückgewinnen und seine Enkel Archie und Lilibet kennenlernen. Im Dezember 2025 soll er nach einer Beinamputation noch auf eine Versöhnung gehofft haben. Im August 2026 sagte er laut „DailyMail“, er habe Angst, seine Enkel nie kennenzulernen.

Meghan äußerte sich nun, nachdem ihr Halbbruder Thomas Markle Jr. auf den Philippinen nach eigenen Angaben mutmaßliche Missbrauchsdarstellungen auf Datenträgern seines Vaters entdeckt haben will. Sie zeigte sich bestürzt über die Nachrichten und erklärte, ihre Gedanken seien bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt worden sei.

Thomas Markle Sr. hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht öffentlich geäußert. Laut „The Sun“ befindet er sich nach einer Beinamputation infolge eines Blutgerinnsels in einer Pflege- und Rehabilitationseinrichtung in Florida. Die Ermittler müssen dem Bericht zufolge nun klären, wem die verdächtigen Dateien zuzuordnen sind.


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