Bericht: Russische Hacker sollen Jared Kushners Handy ausgespäht haben

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Russische Geheimdienst-Hacker sollen sich Zugriff auf das Handy von Jared Kushner verschafft haben. Dabei sollen sie Informationen über zwei bislang geheime Bankkonten in den Vereinigten Arabischen Emiraten entdeckt haben. Kushner weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Über die Anschuldigungen berichtet die „Vanity Fair“ unter Berufung auf einen veröffentlichten Buchauszug des Investigativjournalisten Matthew Cole. Demnach sollen russische Agenten Kushners iPhone gehackt haben.

Nach Darstellung des Berichts ermöglichte ein später von den Niederlanden angeworbener russischer Agent westlichen Geheimdiensten den Zugang zu einem Server in Russland. Dort seien Screenshots von Kushners Smartphone gefunden worden.

Besonders brisant ist dem Bericht zufolge ein angeblicher Zugang zu einem Konto bei der First Abu Dhabi Bank. Niederländische Geheimdienstmitarbeiter sollen nachvollzogen haben, wie sich Kushner dort einloggte. Auf das Konto seien zuvor Hunderte Millionen Dollar von einer Bank in Aserbaidschan überwiesen worden.

Die Vorwürfe beziehen sich zudem auf zwei Konten, die für Kushner bestimmt gewesen sein sollen. Laut „Vanity Fair“ sollen der Emirati Tahnoon bin Zayed und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman mindestens zwei Milliarden Dollar in diese Konten eingebracht haben. Eines davon soll mit mindestens einer Milliarde Dollar von Mohammed bin Salman finanziert worden sein.

Kushner bestreitet die Darstellung vollständig. Die Anschuldigungen seien „völlig verrückt“ und hätten sich niemals ereignet, wird er in dem Bericht wiedergegeben. Zugleich kritisierte er, dass keine Kontoauszüge, Überweisungsbelege, Kontonummern oder Transaktionsdaten als Belege vorgelegt worden seien.

Kushners Anwalt Chad Mizelle kündigte rechtliche Schritte an. Damit bleiben die zentralen Behauptungen über die mutmaßliche Spionage und die angeblichen Finanzverbindungen im Nahen Osten umstritten.


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