Viessmann übernimmt Anteil an Bayern München und zieht in den Aufsichtsrat ein

Die Viessmann Generations Group beteiligt sich künftig an der FC Bayern München AG. Das Unternehmen erwirbt zunächst fünf Prozent der Anteile. Durch eine Kapitalerhöhung soll der Anteil anschließend auf knapp 6,7 Prozent steigen.

Zum genauen Kaufpreis machten der FC Bayern und Viessmann keine Angaben. Medienberichten zufolge liegt die Summe bei rund 250 Millionen Euro und damit im dreistelligen Millionenbereich.

Mit dem Einstieg wird Max Viessmann Mitglied im Aufsichtsrat der FC Bayern München AG. Das Gremium wächst dadurch von neun auf zehn Personen. Vorsitzender bleibt Herbert Hainer, der zugleich Präsident des FC Bayern München e.V. ist.

Die Partnerschaft soll mit der zeitnahen Eintragung ins Handelsregister wirksam werden. Nach Angaben des FC Bayern umfasst die Zusammenarbeit insbesondere Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Internationalisierung und Digitalisierung. Sie soll dem Klub zusätzliche finanzielle und unternehmerische Spielräume eröffnen.

Der FC Bayern München e.V. hält weiterhin satzungsgemäß 70 Prozent der Anteile an der AG, in die der Profifußball ausgegliedert ist. Nach der Kapitalerhöhung kommen Adidas, Audi und Allianz auf jeweils 7,8 Prozent. Viessmann wird 6,7 Prozent halten.

Die Verbindung zwischen dem FC Bayern und Viessmann besteht bereits seit mehreren Jahren. Eine 2018 gestartete Markenkooperation wurde nach Angaben des Klubs zu einer internationalen Klimapartnerschaft ausgebaut. Max Viessmann gehört außerdem bereits dem Verwaltungsbeirat des FC Bayern München e.V. an.

Die Viessmann Generations Group ist eine Beteiligungs-Holding und investiert unter anderem in Umwelttechnik. Viessmann ist in mehr als 40 Ländern aktiv und beschäftigt im industriellen Kern rund 6000 Menschen. Der Jahresumsatz liegt den Angaben zufolge bei etwa zwei Milliarden Euro.


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