Der US-Schauspieler Tom Skerritt ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Bekannt wurde er unter anderem als Commander Mike „Viper“ Metcalf im Film „Top Gun“ an der Seite von Tom Cruise.
Skerritt starb am Mittwoch, dem 21. Oktober, eines natürlichen Todes. Seine Familie bestätigte den Tod, wie TMZ berichtet. „Wir sind untröstlich über seinen Verlust“, erklärte sie.
Während ihn die Welt für seine Schauspielkarriere gekannt habe, habe die Familie vor allem seinen Humor, seine Neugier, seine Weisheit, seine Großzügigkeit und seine Liebe geschätzt. Skerritt habe sich außerdem für Fantasie, Kreativität und das Geschichtenerzählen begeistert. Auch Veteranen, die Natur und die Unterstützung anderer Menschen bei der Suche nach ihrer eigenen Stimme seien ihm wichtig gewesen.
In „Top Gun“ aus dem Jahr 1986 spielte Skerritt den Commander Mike „Viper“ Metcalf. Als Leiter der Elite-Flugschule in Miramar nahm er den von Tom Cruise gespielten Pete „Maverick“ Mitchell unter seine Fittiche. Die Rolle des erfahrenen Fluglehrers machte ihn einem großen Kinopublikum bekannt.
Skerritts Karriere vor der Kamera dauerte mehr als sechs Jahrzehnte. Einen wichtigen Schub erhielt sie 1970 mit Robert Altmans Kriegssatire „MAS*H“. Dort verkörperte er Duke Forrest, einen Militärchirurgen.
1979 spielte Skerritt in Ridley Scotts Science-Fiction-Film „Alien“ den Captain Dallas, den Kapitän des Raumschiffs Nostromo. Neben seinen Filmrollen war er auch im Fernsehen erfolgreich.
In der Serie „Picket Fences“ verkörperte er Sheriff Jimmy Brock, den Gesetzeshüter einer Kleinstadt mit außergewöhnlichen Fällen. Für diese Rolle erhielt Skerritt 1993 den Emmy als bester Hauptdarsteller einer Dramaserie. Ein Jahr später wurde er erneut für den Preis nominiert.
Bevor er in Hollywood Karriere machte, hatte Skerritt selbst beim US-Militär gedient. Der gebürtige Detroiter war bei der US Air Force und engagierte sich später für Veteranen.

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