Neue Aussage rückt Christian Brückner in der Maddie-Ermittlung erneut in den Fokus

Eine Aussage über Christian Brückner sorgt im Fall der verschwundenen Madeleine McCann für neue Aufmerksamkeit. Demnach soll der deutsche Hauptverdächtige am 3. Mai 2007 in Praia da Luz gewesen sein – in der Nacht, in der das damals dreijährige Mädchen aus dem Ferienapartment seiner Eltern verschwand.

Über die neuen Entwicklungen sprechen BILD-Reporter Kai Feldhaus und Axel Lier in der aktuellen Folge des True-Crime-Podcasts „Im Einsatz“. Im Mittelpunkt steht eine Behauptung eines Autors der britischen „Mail on Sunday“.

Der Autor soll mit Brückner gesprochen haben. In diesem Gespräch habe der Verdächtige demnach erklärt, am Abend des 3. Mai 2007 in Praia da Luz gewesen zu sein, um am Strand Drogen zu verkaufen. Ob diese Darstellung zutrifft, geht aus dem vorliegenden Material nicht hervor.

Nach Einschätzung von BILD-Reporter Feldhaus würde Brückner damit erstmals einräumen, in der Tatnacht in der Nähe des späteren Tatorts gewesen zu sein. Feldhaus sprach von einer Entfernung von ungefähr 150 Metern zum Tatort.

Bereits zuvor hatten das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig festgestellt, dass sich Brückners Handy am Abend von Madeleines Verschwinden in einer Funkzelle nahe dem Ocean Club in Praia da Luz befunden hatte. Zu einem möglichen Alibi oder zu seinem Aufenthalt in der Tatnacht hatte sich der Verdächtige dem Material zufolge bislang nicht geäußert.

Madeleine McCann verschwand vor fast 20 Jahren aus dem Ferienapartment ihrer Eltern in Portugal. Gegen Brückner wird ermittelt, eine Anklage gibt es jedoch weiterhin nicht. Den Ermittlern fehlt nach den Angaben ein entscheidender Beweis, der für eine Anklage ausreichen würde.

Im Podcast geht es außerdem um die Arbeit der portugiesischen Kriminalpolizei, von Scotland Yard und des Bundeskriminalamts. Diskutiert wird auch, ob und wie der Fall jemals aufgeklärt werden kann.


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