Historischer Eisenhower-Globus fällt bei Transport in Hegseths Büro zu Boden

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Ein historischer Standglobus, der einst Dwight D. Eisenhower gehört haben soll, ist beim Transport in das Büro von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth beschädigt worden. Mitarbeiter aus Hegseths Team verloren dabei die Kontrolle über das schwere Artefakt und ließen es fallen.

Das berichtet die „Washington Post“. Der Globus stand zuvor in einem Büro der US-Armee im Pentagon. Hegseths Team hatte beantragt, ihn in das Büro des Verteidigungsministers bringen zu lassen.

Nach Angaben der Zeitung dauerte die geplante Übergabe durch geschulte Kuratoren des Pentagons jedoch zu lange. Daraufhin übernahm eine Gruppe aus Hegseths Umfeld den Transport selbst.

Bei dem Versuch, den Globus zu bewegen, kam es zu dem Unfall. Auf Bildern, die der Militärkorrespondent Dan Lamothe auf der Plattform X veröffentlichte, ist ein mehrere Zentimeter langer Riss in der Außenwand zu sehen. Außerdem löste sich der Globus von seiner Metallhalterung.

Der Schaden entstand demnach am 3. Februar. Sprecher Christopher Surridge bestätigte die Beschädigung. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es: „Unfälle passieren.“

Nach Angaben der „Washington Post“ gibt es im Fundus der US-Armee zwei Standgloben, die einst Eisenhower gehört haben sollen. Beide befanden sich im Pentagon, bevor Hegseths Team einen davon für sein Büro anforderte.

Der Globus wird mit Eisenhowers Zeit als Oberbefehlshaber der alliierten Truppen in Westeuropa während des Zweiten Weltkriegs in Verbindung gebracht. Eisenhower wurde später Präsident der Vereinigten Staaten.

Hegseth bezeichnet sich selbst als „Kriegsminister“. Die Bezeichnung knüpft an das frühere „United States Department of War“ an, das zuletzt 1947 existierte. Der letzte „Secretary of War“ war Eisenhower noch als Fünf-Sterne-General der US-Armee bekannt.


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