Elina Svitolina: Krieg nicht alleiniger Grund für Trennung von Gaël Monfils

Die ukrainische Tennisspielerin Elina Svitolina hat klargestellt, dass der Krieg in ihrer Heimat nicht der alleinige Grund für das Ende ihrer Ehe mit Gaël Monfils war. Auch andere Faktoren hätten eine Rolle gespielt, über diese wolle sie jedoch nicht öffentlich sprechen.

Svitolina hatte zuvor in einem emotionalen Instagram-Beitrag erklärt, die seelischen Belastungen durch den Krieg und der Wunsch, wieder zu sich selbst zu finden, hätten zu ihrer Entscheidung beigetragen. Innerhalb der Ehe sei ihr dies nicht möglich gewesen.

Nachdem einige Fans diese Erklärung kritisiert hatten, äußerte sich die viermalige Grand-Slam-Halbfinalistin erneut. Manche Dinge seien zu privat, um sie mit der Öffentlichkeit zu teilen. Sie habe irgendwann erkannt, dass sie kein Leben mehr führen wolle, in dem sie nicht wirklich glücklich sei. Die Entscheidung zu treffen, sei alles andere als einfach gewesen.

Svitolina und der französische Tennisspieler Gaël Monfils waren seit 2018 liiert und heirateten 2021. Im Oktober 2022 kam ihre gemeinsame Tochter Skai zur Welt.

Auch Monfils‘ Karriereende war zuletzt Thema. Der ehemalige Weltranglisten-Sechste hatte ursprünglich angekündigt, seine Profikarriere nach der Saison 2026 zu beenden. Als voraussichtlich letztes Turnier galt das Paris Masters im November.

Sein Rücktritt kam jedoch früher als erwartet. Anfang Oktober wurde sein Name auf der Liste der zurückgetretenen Spieler der International Tennis Integrity Agency (ITIA) geführt. Damit galt das vorzeitige Ende seiner Profikarriere als offiziell bestätigt.

Svitolina nahm Monfils anschließend gegen öffentliche Vorwürfe zu seinem Karriereende in Schutz. Nach ihren Angaben habe er wegen der gemeinsamen Situation die Entscheidung getroffen, aufzuhören. Gemeinsam hätten sie dazu eine Stellungnahme veröffentlicht.

Trotz der Trennung betonte Svitolina ihre Verbundenheit mit dem Vater ihrer Tochter. Sie liebe und respektiere Monfils weiterhin sehr und werde ihn immer für den Menschen schätzen, der er sei.


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