Christina Applegate ist offenbar nicht an Multipler Sklerose erkrankt. Die Schauspielerin berichtet in ihrem Podcast „MeSsy“, dass eine Ärztin ihr bei einem Krankenhausaufenthalt mitgeteilt habe, sie habe keine MS. Eine abschließende Erklärung für ihre Beschwerden gibt es bislang jedoch nicht.
Bei Applegate war 2021 Multiple Sklerose diagnostiziert worden. Die Erkrankung beeinträchtigte ihr Leben und ihre Mobilität erheblich. Zwischenzeitlich war die Schauspielerin nach eigenen Angaben sogar ans Bett gefesselt.
Die neue Nachricht habe sie nicht erleichtert, erklärt Applegate in der aktuellen Folge des Podcasts, den sie gemeinsam mit der ebenfalls an MS erkrankten Jamie-Lynn Sigler moderiert. Während andere Menschen über die Mitteilung glücklich gewesen seien, habe sie selbst keine Freude empfunden.
„Man wird nicht falsch diagnostiziert und dann geht es einem plötzlich besser“, sagt Applegate in dem Gespräch. Ihre Beschwerden seien weiterhin vorhanden. Sie sei nach wie vor auf einen Rollstuhl und einen Gehstock angewiesen und könne nicht einmal vom Auto bis zum Behandlungszimmer ihres Arztes laufen.
Nun sollen Untersuchungen klären, was bei der Diagnose aus dem Jahr 2021 schiefgelaufen ist. Außerdem müsse herausgefunden werden, welche Ursache hinter den Symptomen steckt, die Applegate seit Jahren einschränken.
Die Schauspielerin beschreibt die Situation auch als große mentale Belastung. Sie habe das Gefühl, andere im Stich gelassen zu haben, nachdem sie zu einem „Aushängeschild für MS“ geworden sei. Nun wisse sie nicht, was mit ihr los sei.
Die Diagnose habe ihr Leben nach eigener Aussage zum Stillstand gebracht. Sie habe ihren Job verloren und schwere Depressionen bekommen. Die mögliche Fehldiagnose bezeichnet Applegate als „Mindfuck“. Sie stehe weiterhin unter Schock, weil ihr bislang ein Grund für ihre erheblichen Beschwerden genannt worden sei und diese Erklärung nun offenbar nicht mehr gelte.

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