Papst Leo XIV. zeigt sich nach Lungenoperation öffentlich

Papst Leo XIV. ist wenige Tage nach einer Krebsoperation an der Lunge in den Vatikan zurückgekehrt und öffentlich aufgetreten. Vom Fenster seiner päpstlichen Wohnung aus wandte er sich an die Gläubigen auf dem Petersplatz.

Zuvor hatte der Papst das Krankenhaus verlassen. Er wurde am Nachmittag aus der Gemelli-Klinik im Nordwesten Roms entlassen. Vor der Klinik hatten bereits seit der Mittagszeit Menschen gewartet, um das Kirchenoberhaupt zu sehen. Leo XIV. sprach kurz mit Gläubigen, die ihm selbstgemachte Geschenke überreichten.

Den rund sieben Kilometer langen Weg von der Klinik bis zu seiner Wohnung im Vatikan legte der Papst in einer offiziellen Limousine des Vatikans zurück.

Nach Angaben des vatikanischen Pressedienstes beruhte die Entscheidung zur Entlassung auf neuen Untersuchungsergebnissen der behandelnden Ärzte. Bei einer Blutuntersuchung und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs sei eine anhaltende Verbesserung seines Gesundheitszustands festgestellt worden.

Der Vatikan hatte außerdem angekündigt, dass Leo XIV. das Angelus-Gebet vom Fenster seiner päpstlichen Wohnung aus sprechen werde. Bei diesem öffentlichen Auftritt wandte sich der Papst anschließend an die Menschen auf dem Petersplatz.

Während seines Aufenthalts in der Gemelli-Klinik hatte Leo XIV. gemeinsam mit einigen Angestellten wieder eine Messe gefeiert. Außerdem telefonierte er aus dem Krankenhaus mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dabei forderte er ihn zu einem Waffenstillstand in der ukrainischen Frontstadt Oleschky auf.

Bei dem Eingriff war der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt worden. Dort befand sich ein bösartiger Tumor. Welche weiteren Behandlungen notwendig sein könnten, soll voraussichtlich erst nach weiteren Befunden entschieden werden.


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