„No Kings“: Tausende Protestaktionen gegen Trump vor US-Zwischenwahlen

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Zweieinhalb Wochen vor den US-Zwischenwahlen haben landesweit zahlreiche Menschen gegen Präsident Donald Trump demonstriert. Die Aktionen standen unter dem Motto „No Kings“ und richteten sich gegen Trumps Politik und Regierungsstil.

In Städten wie New York, Los Angeles, Chicago, Philadelphia und Minneapolis waren mehr als 3000 Veranstaltungen geplant. Die Organisatoren setzten dabei vor allem auf Autokorsos, Konzerte und Nachbarschaftstreffen statt auf zentrale Großkundgebungen.

Die Protestbewegung „No Kings“ mobilisiert seit dem vergangenen Jahr gegen Trump. Die Teilnehmer werfen dem Präsidenten eine autoritäre Regierungsführung und eine Aushöhlung der US-Demokratie vor. Trumps zweite Amtszeit hatte Anfang 2025 begonnen.

Nach Angaben der Organisatoren waren Ende März landesweit mindestens acht Millionen Menschen zu Protesten gekommen. Wie die „New York Times“ berichtete, fielen die aktuellen Aktionen kleiner aus als frühere Proteste.

Die Veranstaltungen sollten zugleich Wähler für die Zwischenwahlen am 3. November mobilisieren. Bei der Abstimmung stehen Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus im Mittelpunkt.

Den Republikanern droht laut Umfragen eine Niederlage. Die Demokraten hoffen, angesichts des Unmuts über gestiegene Lebenshaltungskosten und des in der Bevölkerung unbeliebten Irankriegs Mehrheiten in beiden Kammern gewinnen zu können.


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