Neue rechtsextreme Jugendgruppen verbreiten Propaganda über soziale Netzwerke und Messengerdienste. Dazu zählen nach Angaben des SPIEGEL unter anderem der „Störtrupp“, „Deutsche Jugend voran“ und die „Elblandrevolte“.
Ein Teil der Mitglieder ist noch nicht volljährig. Die Gruppen gelten als strammrechts und gewaltbereit. Ihre Aktivitäten finden unter anderem auf Instagram und TikTok statt.
Die Bundesregierung spricht von „neuen gewaltorientierten Jugendgruppierungen“. Mithilfe digitaler Plattformen könnten die jungen Neonazis kurzfristig viele Menschen mobilisieren. Dadurch erzielten sie schnell hohe Mobilisierungserfolge.
Für die Sicherheitsbehörden ist es nach Angaben des SPIEGEL schwierig, die neuen Gruppen im Blick zu behalten. Im Vergleich zu den klassischen Neonazi-Kameradschaften der Vergangenheit agierten sie in einer veränderten Struktur und nutzten soziale Netzwerke sowie Messengerdienste.
Mit der Entwicklung befasst sich der SPIEGEL-Podcast „Firewall“. In der Folge berichtet SPIEGEL-TV-Reporter Henrik Neumann über neue Gesichter und frühere Akteure der Neonazi-Szene. Thematisiert werden außerdem die Entstehung der „Elblandrevolte“ und die Rolle junger Frauen innerhalb der Szene.
Der Podcast untersucht nach Angaben des SPIEGEL Schwachstellen in verschiedenen Systemen und stellt die Menschen vor, die diese ausnutzen. „Firewall“ ist kostenlos in Podcast-Apps verfügbar.

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