Heute: September 8, 2026

Wassermelone: Der weiße Rand ist essbar und enthält Nährstoffe

Der helle Rand zwischen dem roten oder gelben Fruchtfleisch und der grünen Schale einer Wassermelone wird häufig weggeworfen. Dabei ist dieser Teil essbar und enthält unter anderem Vitamin C und Vitamin B6.

Viele Menschen schneiden die weiße Schicht trotzdem ab, weil sie deutlich weniger süß schmeckt als das farbige Fruchtfleisch. Geschmacklich erinnert sie eher an eine Salatgurke. Der weiße Rand gehört noch zum Fruchtfleisch und muss weder aus gesundheitlichen Gründen entfernt werden noch gilt er als giftig.

Wer ihn nicht pur essen möchte, kann ihn weiterverarbeiten. Klein gewürfelt eignet sich der helle Teil für Salate. Auch in Smoothies kann er verwendet werden. Zudem lässt sich die Schicht süßsauer einkochen. „Weißer Rand schmeckt wie Gurke“ – diese Beschreibung gehört zum bereitgestellten Beitrag.

Wie breit der essbare Bereich ausfällt, hängt von der jeweiligen Wassermelone ab. In der Regel ist die weiße Schicht bei reiferen Früchten schmaler. Wichtig ist, sie nicht mit der festen grünen Außenschale zu verwechseln: Essbar ist der helle Teil direkt darunter.

Vor dem Aufschneiden sollte die Wassermelone gewaschen werden. Das gilt insbesondere für Früchte, deren Schale nach der Ernte gewachst wurde. Die Information bezieht sich ausdrücklich auf Wassermelonen. Bei anderen Melonensorten sollte die Schale dagegen nicht mitgegessen werden.

Neben dem weißen Rand können auch die Kerne verzehrt werden. Sie enthalten unter anderem Ballaststoffe, B-Vitamine, ungesättigte Fettsäuren sowie Eisen, Magnesium und Kalzium. Werden sie im Ganzen geschluckt, scheidet der Körper sie jedoch weitgehend unverdaut wieder aus.

Das rote Fruchtfleisch der Wassermelone besteht zu etwa 90 bis 95 Prozent aus Wasser. Pro 100 Gramm enthält es rund sechs Gramm Zucker und etwa 37 Kilokalorien. Außerdem liefert es unter anderem Vitamin C, verschiedene B-Vitamine, Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium. Hinzu kommen Beta-Carotin und Lycopin, ein Pflanzenstoff, der für die rote Farbe verantwortlich ist.

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