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September 5, 2026
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Neue Gefechte im Jemen: Mehr als 60 Menschen getötet

Bei erneuten Kämpfen im Jemen zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz sind Berichten zufolge mehr als 60 Menschen getötet worden. Unter den Opfern sollen auch Zivilisten sein.

Die Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile des Landes. Dazu gehören die Hauptstadt Sanaa sowie Gebiete an der Grenze zu den saudi-arabischen Provinzen am Roten Meer.

Die vom Iran unterstützten militanten Islamisten hatten Ende Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt. Seitdem griffen sie nach den vorliegenden Angaben auch Öltanker im Roten Meer an. Zudem wurden Ölanlagen auf saudischem Territorium attackiert.

Im Jemen-Konflikt unterstützt eine von Riad angeführte Militärkoalition seit 2015 die international anerkannte Regierung. Sie steht den Huthi gegenüber. Nach einer von den Vereinten Nationen vermittelten Waffenruhe waren die Kämpfe sieben Jahre lang weitgehend zum Erliegen gekommen.

Im Juli flammten die Gefechte jedoch wieder auf. Nun wurden erneut zahlreiche Tote gemeldet. Weitere Einzelheiten zu den aktuellen Kämpfen enthält das vorliegende Material nicht.

Die Meldung wurde am 5. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks verbreitet.

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