Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Linda Teuteberg hat mehr Zusammenhalt der Deutschen gefordert und Debatten über einen Ost-West-Gegensatz kritisiert.
Es sei nicht richtig, immer wieder das vermeintlich Trennende zwischen den Menschen in den neuen und alten Bundesländern hervorzuheben, sagte Teuteberg im Deutschlandfunk. Eine solche Darstellung betreibe aus ihrer Sicht die AfD.
Teuteberg sprach sich dafür aus, die Debatte sachlicher zu führen. Angesichts der Probleme des Landes müsse der Zusammenhalt größer sein als das angeblich Trennende zwischen Ost und West.
Auch den Begriff einer sogenannten Ost-Identität stellte die FDP-Politikerin infrage. Diese sei erst nach der Wende entstanden. Zuvor hätten sich die Ostdeutschen meist als Deutsche in einem geteilten Land verstanden.
Die Nachricht wurde am 5. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks ausgestrahlt.