Der 1. FC Köln hat das Spiel in Stuttgart mit 1:4 verloren. Für einen Lichtblick sorgte dennoch der erste Einsatz von Neuzugang Mikey Moore. Der 19-jährige Engländer kam nach nur zwei Trainingseinheiten zur zweiten Halbzeit ins Spiel und überzeugte mit mutigen Aktionen in der Offensive.
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff suchte Moore mit einem Solo den Weg nach vorn. Anschließend hatte er zwei Möglichkeiten zum Tor und war nur schwer vom Ball zu trennen. An Kölns Ehrentreffer war er ebenfalls beteiligt: Der Stuttgarter Hendriks lenkte den Ball in der 81. Minute ins eigene Tor.
„Es ist wenig überraschend, dass er gut ist. Er konnte in 45 Minuten schon mal andeuten, was wir uns von ihm versprechen. Wir sind froh, dass er da ist“, sagte Thomas Kessler über das Debüt des Neuzugangs. Der Kölner Sport-Boss stand dabei noch unter dem Eindruck der deutlichen Niederlage.
Auch FC-Trainer René Wagner hob den Auftritt des Engländers hervor. Moore wolle den Ball ständig haben, sei aktiv und finde Lösungen nach vorne, erklärte Wagner. Mit seiner Energie habe der Offensivspieler das Kölner Spiel nach seiner Einwechslung verändert.
Moores Spielweise erinnerte dabei an Said El Mala. Der 19-Jährige fehlte in Stuttgart wegen einer Erkältung. Gemeinsam sollen Moore und El Mala in dieser Saison für neue Impulse in der Kölner Offensive sorgen.
Kapitän Marvin Schwäbe zeigte sich ebenfalls angetan. „Was er schon im Training gezeigt hat und jetzt auch im Spiel – das macht Mut und Lust auf mehr“, sagte er. Tom Krauß verwies zudem auf Moores Qualität und erklärte, jeder gute Spieler helfe der Mannschaft.
Die Niederlage konnte Moore damit nicht verhindern. Sein erster Auftritt im FC-Trikot lieferte Köln jedoch einige positive Erkenntnisse. Vor allem seine Geschwindigkeit, seine technischen Fähigkeiten und sein Mut im Eins-gegen-eins fielen auf.