Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Sachsen und Baden-Württemberg setzen sich für den Erhalt der Volkswagen-Standorte in Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau ein. Für die vier derzeit unrentablen Werke soll eine Perspektive geschaffen werden.
Niedersachsens Ministerpräsident Lies sagte, die deutschen Standorte müssten im Wettbewerb so aufgestellt werden, dass dort weiterhin Automobilproduktion möglich sei. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer erklärte, mit Effizienz und Leistungsbereitschaft bestehe die Chance zu zeigen, dass Autoproduktion in Deutschland möglich ist.
Der VW-Aufsichtsrat hatte am Vorabend dem Sanierungskonzept des Vorstands zugestimmt. Danach sollen in den kommenden Jahren weltweit weitere 50.000 Stellen wegfallen. Zudem will Volkswagen die Zahl seiner Modelle reduzieren.
Die vom Aufsichtsrat gebilligten Pläne ließen den Aktienkurs von Volkswagen am 4. September 2026 an der Frankfurter Börse um 6,5 Prozent steigen. Die Angaben stammen aus dem Deutschlandfunk-Programm.