Die AfD in Sachsen-Anhalt ruft bereits vor der Landtagswahl zur besonderen Beobachtung des Wahlvorgangs auf und äußert Verdacht auf möglichen Stimmenbetrug. Spitzenkandidat Siegmund appelliert an die Wahlbeobachtung, während Parteichef Chrupalla einen angeblichen Betrug bei der Briefwahl in Pflegeheimen andeutet.
Damit bereitet sich die Partei offenbar auf den Fall vor, dass sie ihr Wahlziel verfehlt. Belege für einen solchen Betrug werden in dem vorliegenden Material nicht genannt. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Briefwahl in Pflegeheimen.
Siegmund wird mit dem Satz „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ zitiert. Seine Aufforderung zur Wahlbeobachtung und Chrupallas Äußerungen stellen den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl in den Mittelpunkt der AfD-Kommunikation.
Der Bericht beschreibt das Vorgehen als Versuch, bereits vor der Wahl Zweifel am Ergebnis zu säen. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Vorwürfen oder zu möglichen Unregelmäßigkeiten enthält das vorliegende Material nicht.