Fast die Hälfte der Männer zwischen 18 und 25 Jahren in Deutschland hat 2025 zeitweise exzessiv Alkohol konsumiert. Das ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit in Köln.
Demnach kam sogenanntes Rauschtrinken bei 45,8 Prozent der jungen Männer vor. Damit lag der Anteil nur geringfügig unter dem Wert von 2023: Er sank um 0,4 Prozentpunkte. Zugleich blieb er deutlich höher als während der Corona-Pandemie.
Bei jungen Frauen war exzessiver Alkoholkonsum laut der Erhebung weniger verbreitet. 2025 gab noch gut ein Viertel von ihnen an, mehr als fünf Gläser Alkohol hintereinander getrunken zu haben.
Gleichzeitig erreichte der Anteil der jungen Menschen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, den niedrigsten Stand seit 1973. Nach Angaben des früher unter dem Namen „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ bekannten Instituts bezeichnete sich nur etwa jeder dritte junge Mann als regelmäßiger Alkoholkonsument. Bei den jungen Frauen war es den Angaben zufolge jede Siebte.
Die Nachricht wurde am 3. September 2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.