Ralf Schumacher hat Laura Wontorra nach seinem Jetski-Unfall bei einer RTL-Show scharf kritisiert. Der frühere Formel-1-Rennfahrer war während der Sendung „Jetski Star-WM“ an der Schulter verletzt worden und musste anschließend operiert werden.
Die Operation am Montag habe er nach eigenen Angaben gut überstanden. Es war bereits der dritte Eingriff an seiner Schulter. Dabei sei ein Stück Knochen mit drei Ankern eingesetzt worden. Schumacher erklärte gegenüber BILD, sein Arm sei weiterhin beweglich. Er trainiere derzeit auf dem Laufband und halte dabei den verletzten Arm fest.
Nach seiner Einschätzung könnte die Heilung schneller verlaufen als zunächst erwartet. Zuvor war von einer Genesungszeit von sechs bis acht Monaten die Rede gewesen.
Für Ärger sorgt bei Schumacher vor allem das Interview direkt nach dem Unfall. Obwohl er nach eigener Darstellung starke Schmerzen hatte und zitterte, stellte er sich noch vor das Publikum. Im Sky-Podcast „Backstage Boxengasse“ schilderte er später, Wontorra habe während des Gesprächs einen Vergleich zur Sendung „Ninja Warrior Germany“ gezogen. Dort komme es ebenfalls vor, dass sich Teilnehmer an Hindernissen die Schulter auskugelten.
Schumacher empfand die Bemerkung und die Nähe der Moderatorin als unangemessen. Gegenüber BILD sagte er, sie sei ihm „zu nahe getreten“ und bezeichnete ihr Verhalten als „übergriffig“. Er habe die Show trotz der Schmerzen nicht unterbrechen wollen.
In der betreffenden Szene erklärte Wontorra, RTL sei durch „Ninja Warrior Germany“ mit solchen Verletzungen vertraut. Dort würden sich Athleten gelegentlich die Schulter auskugeln und diese teilweise selbst wieder einrenken. Im Fall von Schumacher habe Fachpersonal die Behandlung übernommen. Zugleich lobte sie seinen Auftritt nach dem Unfall.
Schumacher entgegnete, die Teilnehmer bei „Ninja Warrior Germany“ seien nicht in seinem Alter und er habe zudem bereits Probleme mit der betroffenen Schulter gehabt. Wontorra erwiderte, er sehe für sie weiterhin aus wie 25, und sprach ihm erneut ein Kompliment dafür aus, wie er die Situation gemeistert habe.
Nach dem Interview wurde Schumacher in ein Krankenhaus gebracht und behandelt. Für Sky sollte er bereits beim Großen Preis von Italien in Monza wieder als Experte im Einsatz sein.