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September 1, 2026
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Wadephul sieht Algerien als wichtigen Partner für Deutschlands Energieversorgung

Bundesaußenminister Wadephul hat bei seinem Besuch in Algerien einen weiteren Ausbau der Energiepartnerschaft mit dem nordafrikanischen Land angeregt. Algerien könne für Deutschland angesichts mehrerer internationaler Krisen ein verlässlicher Partner sein.

Deutschland müsse seine Energieversorgung auf verschiedene Energieträger und Lieferanten verteilen, erklärte Wadephul. Ziel sei es, die Abhängigkeit von einzelnen Quellen oder Staaten zu vermeiden. Die Abkopplung von russischen Gaslieferungen sei bereits vollzogen.

Als weitere Belastung nannte der Außenminister die Blockade der Straße von Hormus. Diese habe zu stark gestiegenen Ölpreisen geführt. Da sich die beiden Krisen nach seiner Einschätzung nicht kurzfristig lösen ließen, brauche Deutschland mehrere Bezugsquellen für Energie.

Algerien verfügt über Erdgas- und Erdölvorkommen. Wadephul bezeichnete das Land in diesem Zusammenhang als „verlässlichen Partner“. Weitere Einzelheiten zu möglichen Vereinbarungen wurden in dem Bericht nicht genannt.

Der Besuch in Algerien ist Teil einer Nordafrika-Reise des Außenministers. Bereits am Vortag hatte Wadephul angekündigt, auch die Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen zu wollen.

Nach Angaben des Außenministers suchen sowohl Tunesien als auch Algerien „starke wirtschaftliche Partner in Europa“. Die Meldung wurde am 1. September 2026 im Programm des Deutschlandfunks veröffentlicht.

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