Volkswagen verkauft sein Werk in Osnabrück an das Land Niedersachsen und den israelischen Finanzinvestor Aurelius Capital. Nach dem geplanten Ende der Autoproduktion im Jahr 2027 soll die Anlage schrittweise zu einem Kompetenzzentrum für die Verteidigungsindustrie umgebaut werden.
Als erstes Projekt ist die Produktion von Luftverteidigungssystemen des israelischen Unternehmens Rafael vorgesehen. Rafael ist der Hersteller des Luftabwehrsystems Iron Dome.
Niedersachsen ist der zweitgrößte Aktionär des Volkswagen-Konzerns. VW-Chef Blume bezeichnete den Verkauf als wichtigen Schritt, um dem Standort eine neue industrielle Zukunft zu eröffnen.
Nach Angaben des Betriebsrats bietet die geplante Lösung eine berufliche Perspektive für rund drei Viertel der 1.800 Beschäftigten im Werk. Die Informationen wurden am 7. September 2026 im Programm Deutschlandfunk verbreitet.