In Köln sollen ausreisepflichtige Männer weiterhin gelebt haben, obwohl sie Deutschland nach den vorliegenden Angaben längst hätten verlassen müssen. Mehrere von ihnen gerieten demnach wiederholt wegen mutmaßlicher Straftaten ins Visier der Polizei.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte „Coesfelder Liste“. Hinter den darin aufgeführten Zahlen stehen konkrete Fälle und Namen. Genannt werden Dimitri Soibel, Georgios Xanthopoulos und Frank Schneider.
Die Berichte werfen dabei auch Fragen zum Umgang der Kölner Behörde mit den Betroffenen auf. Statt einer Abschiebung soll es Bestrebungen gegeben haben, sie zu integrieren.
BILD hat nach eigenen Angaben recherchiert, welche Geschichten sich hinter den Namen verbergen. Weitere Hintergründe zu dem Behördenskandal sind dem Bericht zufolge bei BILDplus verfügbar.