Dänemarks ehemalige Königin Margrethe II. wird erneut im Krankenhaus behandelt. Die 86-Jährige leidet nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau, die sich auf das Königshaus beruft, an einem Bluterguss im Hüftbereich und leichter Dehydrierung.
Margrethe befindet sich seit Sonntag in stationärer Behandlung. Nach Angaben des Königshauses geht es ihr den Umständen entsprechend gut. Sie sei zudem guter Stimmung.
Die frühere Monarchin soll voraussichtlich die kommende Woche zur Behandlung und Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Deshalb wird sie nach den vorliegenden Angaben auch nicht an der Beisetzung des norwegischen Königs Harald V. am Mittwoch in Oslo teilnehmen können.
Für Margrethe ist es bereits der dritte Krankenhausaufenthalt in diesem Jahr. Im Mai war sie zunächst wegen einer sogenannten Angina pectoris in das Universitätskrankenhaus in Kopenhagen gebracht worden. Dabei handelt es sich um Schmerzen im Brustbereich, die durch eine Durchblutungsstörung des Herzens entstehen.
Kurz nach ihrer Entlassung musste die frühere Königin erneut behandelt werden. Grund war damals eine größere Einblutung im Hüftbereich.
Margrethe II. hatte Anfang 2024 überraschend abgedankt. Nach 52 Jahren als dänisches Staatsoberhaupt übergab sie den Thron an ihren Sohn Frederik X.